von lic. phil. Dietrich Michael Weidmann
Obiges Ereignis dürfte wohl
ein weiterer deutlicher Hinweis darauf sein, dass es nie einen Urknall gegeben
hat. Aus der Urknall-Theorie folgt ja bekanntlich die These eines
expandierenden Universums. Der einzige Anhaltspunkt hierfür ist die sogenannte
Rotlichtverschiebung, die auf einen Dopplereffekt zurückgeführt wird.
In einem expandierenden Universum wäre aber kein Platz für Kollisionen von
Galaxien untereinander, bzw. von Galaxien mit Kugelsternhaufen!!! - Obiges
Phänomen dürfte also gar nicht vorkommen, hätte es einen Urknall gegeben.
(Interessanterweise stammt die Urknall-Theorie von einem Jesuitenpater - also
aus der katholischen Küche und ist nichts anderes als ein Versuch den
Schöpfungsmythos ins neue Zeitalter hinüberzuretten.)
Nehmen wir aber einmal an, dass die Rotlichtverschiebung ganz andere Ursachen
habe, nämlich zum Beispiel eine Ermüdung des Lichtes (durch Ablenkung auf Grund
von Gravitationseinflüssen und Streuung auf Grund von kleinen Materienpartikeln
im Leerraum). Diese Lichtermüdung bedeutet einen Energieverlust des Lichtes,
der sich auf Grund der Relativitätstheorie nicht in einer Verlangsamung äussern
kann, jedoch durchaus in der beobachteten Rotlichtverschiebung.
Somit haben wir eine Erklärung für die Rotlichtverschiebung, ohne dass wir ein
expandierendes Universumsmodell brauchen. Daraus folgt: Das Universum hat schon
immer existiert, hat also keinen Anfang und wird folglich auch kein Ende
haben!!!
Die Urknalltheorie lebt mit zahlreichen Widersprüchen, z.B. der
"Singularität", deren Existenz allen Naturgesetzen widerspräche. Oder
wo war denn der Urknall? Die Rotlichtverschiebung ist ja in 360-Himmelsgraden
identisch: Also müsste das Sol-System der Mittelpunkt des Universums sein ...
(dies passt natürlich wiederum in die katholische Heilslehre oder eher
Heilsleere ...)
Mit herzlichen Grüssen
lic. phil. Dietrich M. Weidmann
[Erschienen al Leserbrief in Spektrum der Wissenschaft am 5.6.2002]